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Harald Hecke
92665 Altenstadt/WN











Nachzuchttier im Alter von 7 Monaten mit
sehr gutem Rotanteil, Kreuzung Rottürkis-Diskus
und Alenquer F1. Das Tier ist noch nicht ausgefärbt,
dies ist insbesondere an der ungleichmäßigen Linienzeichnung
in der hinteren Körperhälfte zu erkennen.






Einige meiner Nachzuchttiere





Aufnahmen aus einem meiner 860 l-Becken.


Das linke 860 l-Becken


Das rechte 860 l-Becken


Teilansicht meiner Kelleranlage
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Meine Anlage
(Stand Frühjahr 2000)
Meine Anlage besteht aus 10 Aquarien mit insgesamt
ca. 5000 Litern Wasserinhalt. Zur Hälterung haben
sich seit Mitte 98 zwei große Becken mit den Maßen
180 x 80 x 60 bewährt. Diese Becken sind mit Echinodorus
bepflanzt und mit großen Kieselsteinen und Wurzeln
dekoriert. Anfangs hatte ich, der besseren Optik
wegen, in jedem Becken eine große, reich verästelte
Wurzel. Diese Wurzeln habe ich mittlerweile teilweise wieder
entfernt, da daß Herausfangen von Zuchttieren fast
unmöglich wurde. Die Aquarien werden über einen
offenen Biofilter mit 260 Liter und über einen weiteren,
nachgeschalteten Biofilter mit 110 Liter Inhalt
gefiltert. Als Filtermaterial verwende ich ein, aus
alten Polypropylen-Resten, selbst hergestelltes
Filtersubstrat, daß sich in den vergangenen
Jahren bei mir bestens bewährt hat.
Zur Aufzucht verwende ich ein Aquarium mit den Maßen
150 x 50 x 60. Dieses Becken wird über einen Biofilter
mit 250 Liter Inhalt gefiltert. Filtermaterial wie
oben beschrieben. Das Becken ist ohne Bodengrund und
nur mit einer mittleren Wurzel dekoriert.
Ein weiteres Aquarium mit 280 L Inhalt steht als
Ausweichbecken zur Verfügung. Dieses Becken wird über
einen eingeklebten Innenfilter mit Luftheber gefiltert.
Die reine Zuchtanlage besteht aus 3 Aquarien mit je
160 Litern, die über einen Biofilter mit 260 Liter
Inhalt gereinigt wird. Zur Schadstoffreduzierung habe
ich an diesem Kreislauf meinen neuen Nitratfilter
installiert. Mehr zu diesem Thema unter "Neue
Projekte".
1 Schaubecken mit 750 Litern und einer eingeklebten
"Back to Nature"-Rückwand steht in meinem Wohnzimmer.
Dieses Becken wurde über einen selbstgebauten ca. 50
Liter fassenden Topffilter gereinigt. Durch eine Undichtigkeit
am Flansch dieses Filters und die dadurch notwendig gewordene Reparatur
filterte ich während der Reparaturzeit (die sich wegen verschiedener
Umstände über 6 Wochen hinzog) notgedrungen nur über den Bodengrund und
über blauen Schaum den ich im rückwärtigen Teil der Back to Nature-Rückwand
eingebracht hatte.
Das Ergebnis dieses "Notfilters" war so überzeugend, daß ich den Topffilter
nicht mehr installiert habe, sondern seit dieser Zeit (Frühjahr 2000) nur noch den
Bodengrund und den Raum hinter der Rückwand als Filter nutze. In diesem
Aquarium pflege ich ausnahmesweise keine Diskusfische oder Tropheus.
Der Besatz besteht aus 10 Geophagus spec. "Rio Negro" und 10 Mesonauta
insignis. Erworben hatte ich die Geophagen als Geophagus proximus
und auch als solche bisher auf meiner Seite bezeichnet.
Wie mir Dr. J. Albering, ein Spezialist auf diesem Gebiet, mitteilte,
ist die richtige Art jedoch Geophagus spec. "Rio Negro".


Geophagus spec. "Rio Negro"


Mesonauta insignis
Seit Januar 2002 hat meine Barsch-Abteilung Zuwachs bekommen. Durch Walter Hofstätter
aus Österreich habe ich im Tausch gegen einige meiner Geopagus spec. Rio Negro drei neue, seltene
Arten bekommen. Es handelt sich dabei um Geophagus altifrons Rio Curuma, Satanoperca
spec. Tocantins und Heros spec. Orinoco. Fotos der mittlerweile semiadulten Tiere:


Geophagus Altifrons "Rio Curuma"


Satanoperca spec. "Tocantins"


Heros spec. "Orinoco"


2 weitere, sehr schöne Heros-Arten, die ich bei einem
befreundeten Aquarianer aufgenommen habe. Auf dem
linken Bild ist vorne Heros sp. franz. Guayana zu
sehen. Bei dem hinteren Tier und bei der rechten
Aufnahme handelt es sich um Heros sp. Rotkeil"


Seit geraumer Zeit pflege ich eine weitere sehr schöne Heros
Art: Heros spec. Notatus. Es sind wunderschöne, noch nicht ganz
ausgewachsene Tiere, die sich hervorragend entwickeln.
Alle Becken, die über einen Zentralfilter
laufen, sind mit einem eingeklebten Innenfilter bestückt,
der im Normalbetrieb als Vorfilter arbeitet. Bei Bedarf
kann ich jedoch durch eingebaute Kugelhähne jedes Becken
vom Zentralfilter abhängen. Die Filterung erfolgt dann
ausschließlich über den jeweiligen Innenfilter.
Seit ca. 4 Jahren habe ich den größten Teil meiner
Anlage aus Kostengründen an den Heizungskreislauf
meines Wohnhauses angeschlossen. Ich hatte enorm hohe
Stromrechnungen und mußte mir eine kostengünstigere
Heizungsalternative suchen. Die damals getätigte
Investition von ca. 1.000 DM hat sich in der Zwischenzeit
bereits doppelt bezahlt gemacht.
Da ich in meinem
Haus keine Fußbodenheizung installiert habe, konnte der 2.
Heizkreis, der für die Fußbodenheizung vorgesehen ist
benutzt werden. Die Schemazeichnung soll das Arbeitsprinzip
dieses Heizkreislaufes verdeutlichen.
Mit dem Thermostaten (2)
wird die Vorlauftemperatur auf 36 Grad eingestellt. Gemessen
wird mit dem Temp.-Fühler (5) am Rohr nach der Pumpe (3).
Mit dieser Vorlauftemperatur erreiche ich eine gleichmäßige
Temperatur von 29 - 30 Grad in den angeschlossenen Becken.
Sollte der Thermostat ausfallen, wird die Pumpe (3)
durch den automatischen Regler (6) ausgeschaltet. Dieser
Regler ist auf 38 Grad Vorlauftemperatur eingestellt, d. h.,
bei ca. 32 Grad Wassertemperatur schaltet dieser Regler die
Pumpe ab. Für den Fall eines Ausfalles der Heizung,
sind sämtliche Becken mit zusätzlichen Heizern ausgestattet,
die bei einer Temperatur von 27 Grad einschalten und dadurch
ein Absinken der Temperatur verhindern.

Alle im Text beschriebenen Bio-Filter arbeiten nach dem
gleichen Prinzip. In der folgenden Zeichnung wird die
Arbeitsweise schematisch dargestellt. Wichtig erscheint mir bei dieser
Art der Filterung die Gegenbelüftung zu sein, die das Wasser
stark mit Sauerstoff anreichert. Mir ist es schon durch eine
Nachlässigkeit passiert, daß ich vergessen habe einen Filter
nach kurzer Abschaltung wieder in Betrieb zu nehmen.
Offensichtlich reicht jedoch die eingebrachte Luft, um den
Filter auch mehrere Stunden ausreichend mit Sauerstoff zu
versorgen. Nach Prüfung der Wasserwerte habe ich seinerzeit
den Filter nach 16 Stunden Standzeit ohne Probleme wieder
angeschaltet.
Der Filter an meinem 450 l-Aufzuchtbecken läuft mittlerweile
im 4. Jahr ohne Generalreinigung. Es wurden lediglich
regelmäßig die Schmutzansammlungen aus der Einlaufkammer
entfernt.

Meine Überläufe stelle ich mir einfach und preiswert her. Sie
bieten im Falle einer Panne einen guten Schutz und wenn eine Undichtigkeit auftritt,
ist der Fehler schnell gefunden. Ich gehe mit den Überläufen nicht durch
den Boden, sondern durch die Seitenscheibe. Dies hat m.E. den Vorteil,
daß das Becken nicht leerlaufen kann. Im Falle eines Stromausfalles kann
das Aquarium nur bis zu Unterkante des Überlaufes auslaufen. Diese Menge
ist individuell verschieden, läßt sich jedoch schnell errechnen. Im unten
eingebauten Filter dürfen die Trennscheiben natürlich nur so hoch eingeklebt
werden, daß das vom Aquarium überlaufende Wasser aufgenommen werden kann.
Auf diese Art kann es nicht zu unliebsamen Überschwemmungen kommen.
Löcher läßt man sich
am Besten in einer Glaserei einbohren. Die benötigten Diamanthohlbohrer
sind sehr teuer und für die paar Löcher, die man ggfs. benötigt
überhaupt nicht rentabel. Damit der Überlauf nicht gluckert und
damit das Becken nicht leerlaufen kann, muß der Überlauf oben offen
sein. Durch ein einfaches T-Stück, das für
ein paar Mark im Installationsfachhandel zu bekommen ist, kann dieses
Problem gelöst werden. Meine Ablaufleitungen sind alle aus 40er HT-Rohren
gefertigt. Insgesamt eine preiswerte und seit Jahren bewährte Lösung.
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